Ev.-Luth. Kirchengemeindeverband

Friedhofswesen

Uetersen-Tornesch

Friedhof Tornesch
Friedhof Uetersen

Friedhof Uetersen

Geschichte des Friedhofs Uetersen

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1902 ist der Uetersener Friedhof ein Ort der Erinnerung – mit historischen Kapellen, Kriegsgräbern und dem heutigen Cäcilie-Bleeker-Park.

Wie auch in anderen Kirchengemeinden wurden die Toten aus Uetersen und den umliegenden Landgemeinden auf dem Kirchhof unmittelbar bei der Kirche bestattet. Diese Sitte wurde auch nach dem Neubau der Kirche 1748/49 beibehalten.

Im 19. Jahrhundert bestand nachweislich auch ein Armenfriedhof am Ende des Großen Sandes (heute in Nähe des Ostbahnhofs).

Überbelegungs- und Hygienegründe waren Anlass für die Kirchengemeinde, einen Friedhof abseits des Kirchhofs anzulegen. Das Kloster präferierte einen Standort an der Finkenbrook, die Gemeinde wünschte einen Ort im nördlichen Teil des Fleckens. Daher entschied man sich für Ländereien „auf dem Roggenfeld“ zwischen der heutigen Bleeker- und Seminarstraße. Der Friedhof konnte 1835 eingeweiht werden. Er war 1,3 ha groß.

Ende des 19. Jahrhunderts gab es Überlegungen, einen weiteren Friedhof auf „Dessaus Kamp“ anzulegen, die jedoch wieder verworfen wurden. Die kirchlichen Gremien entschieden sich dann 1895 für den Ankauf von Ländereien „am Hochfeld“.

Bestand hat noch heute der Klosterfriedhof, zwischen Kirche und Kloster gelegen, der früher als sogenannter Jungfernkirchhof bezeichnet wurde.

Die Kirchengemeinde hat zwischen 1902 und 1990 zwei Friedhöfe bewirtschaftet. Für den Friedhof zwischen Bleeker- und Seminarstraße bürgerte sich der Begriff „Alter Friedhof“ ein, während der Friedhof am Hochfeld als „Neuer Friedhof“ bezeichnet wurde.

Mit dem Ablauf des Jahres 1965 gab es keine Bestattungen mehr auf dem Alten Friedhof, so dass die Ruhezeit der Gräber Ende 1990 auslief. 1992 hat die Stadt Uetersen den Alten Friedhof von der Kirchengemeinde erworben mit der Vereinbarung, dass die Begräbnisfläche als Natur- und Kulturdenkmal und als Grün- und Parkfläche gestaltet wird. 1999 erhielt der ehemalige Alte Friedhof von der Stadt den Namen „Cäcilie-Bleeker-Park“, benannt nach Cäcilie Bleeker, geb. Kedenburg (1798–1888), die 1879 erste Ehrenbürgerin der Stadt Uetersen wurde. Einige wenige alte Grabsteine sind heute noch erhalten.

Die Größe des Neuen Friedhofs betrug zunächst 5,5 ha. 1898 wurde der Bau einer Kapelle und einer Totengräberwohnung durch die kirchlichen Gremien beschlossen. 1899 folgte der Beschluss zur Anlegung eines Weges zum neuen Kirchhof – heutige Friedhofstraße –, dessen Pflasterung dann 1901 beschlossen wurde.

Die Einweihung des Neuen Friedhofes fand am 17. Januar 1902 nachmittags mit einer Beerdigung statt, so wie es kirchenaufsichtlich vorgeschrieben war.

Die erste Tote, die auf diesem Friedhof beigesetzt wurde, war die Witwe Luise Funke, geb. Engel, die im Alter von 71 Jahren verstorben war. Die Amtshandlung nahm Pastor Rudolf Grünkorn vor.

Alte Kapelle auf dem neuen Friedhof

Abb. 1 – (Alte) Kapelle auf dem Neuen Friedhof – Der Dachreiter wurde 1959 abgebrochen, weil er völlig morsch war – Quelle: Foto Schweim, Uetersen.

Bereits 1919 stand das Thema „Anlegung eines Ehrenfriedhofes für die gefallenen Krieger“ erstmals auf der Tagesordnung der Kirchengremien; zunächst wurde jedoch eine Kommission gebildet.

Die Gedächtnisstätte wurde dann 1921 auf dem Neuen Friedhof angelegt und am 20. November 1921 feierlich eingeweiht. Die Aussage „Den Helden des Weltkrieges 1914-1920 zum ewigen Gedächtnis“ wurde in die Mitte der Anlage gestellt. Auf acht Stelen folgen dann links und rechts davon angeordnet die 326 Namen der Kriegstoten aus Uetersen, Moorrege, Neuendeich und Nordende.

Ehrenmal  Ehrenmal Detail

Abb. 2 + 3 – Ansicht Ehrenmal und Inschrift als Detail (2025).

Die Soldaten wurden damals als „Helden“ bezeichnet, ihr Tod durch einen darunter stehenden Bibeltext ins Positive verklärt: „Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde (Joh. 15,13)“.

Das Ehrenmal hatte 1921 noch eine Randlage auf dem Friedhof, da es noch keine Erweiterungen gab. Heute ist die Lage ungefähr mittig zwischen Alter und Neuer Kapelle.

Auf der Rückseite des Ehrenmals wurde 1955 das 6 Meter hohe Holzkreuz eingeweiht. Es ist den Toten des 2. Weltkrieges gewidmet (Jahreszahl im Sockel).

1963 wurde das Ehrenmal auf der Vorderseite um eine Gedenkplatte mit der Inschrift „Den Opfern des Krieges 1939-1945“ ergänzt, wobei die Inschrift heute irritierend wirkt.

Durch Landkäufe in den Jahren 1924 („Tantausche Tannen“) und 1946 („Früchtenichtsche Tannen“) konnte der Friedhof in nördlicher Richtung erweitert werden, um den steigenden Bedarf an Grabstellen zu decken.

Drei Landtausche in den Jahren 1956 und 1957 führten zu einer weiteren Vergrößerung, so dass der Friedhof die jetzige Größe von ca. 10 ha erreichte.

Das „Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“ sieht für Kriegsgräber ein ewiges Ruherecht vor. Auf dem Friedhof befinden sich insgesamt 95 Kriegsgräber. Dazu gehören Gräber von Soldaten, Zivilpersonen, Vertriebenen und von ausländischen Zwangsarbeitern.

Die Zwangsarbeiter:innen haben hier gearbeitet und sind vor Ort verstorben; sie stammen aus Polen, der Sowjetunion und aus den Niederlanden. Auch Kleinkinder befinden sich unter diesen Opfern der nationalsozialistischen Diktatur.

Ein Gedenkstein für „27 Sowjet-Bürger, die in Gefangenschaft der Faschisten in 1941-1945 starben“ erinnert an die größte Gruppe ausländischer Toter. Er wurde 1965 oder später in Auftrag gegeben.

Gedenkstein 27 Sowjet-Bürger

Abb. 4 – Gedenkstein „27 Sowjet-Bürger“ (2013).

Ein weiterer Gedenkstein ist den drei Opfern des Nationalsozialismus, Hans Britten, Arthur Sorg und Wilhelm Vollstedt gewidmet; er stammt aus dem Jahr 1973.

Bereits 1960 wurde der Neubau einer Friedhofskapelle im Norden des Friedhofes beschlossen. Er war erforderlich geworden, um Kühlkammern für die Leichen vorhalten zu können. Die Pläne stammen vom Architekten Rolf Plüschau, Uetersen; beteiligt bei der Ausführung war u.a. die Bauunternehmung Peter Möller. Die Glasfenster stammen von dem Künstler Ernst Günter Hansing, damals Groß Quern. Die Neue Kapelle wurde 1963 eingeweiht.

Außenansicht neue Kapelle
Abb. 5 – Außenansicht der Neuen Kapelle (2025).

Im Turm befindet sich ein Raum, in dem die Ehrentafeln für die Gefallenen der Kriege 1848-1850 und 1870/71 ausgestellt sind. Hier ist auch ein Ehrenbuch für Tote und Vermisste des 2. Weltkrieges zu sehen. Es stammt ebenfalls aus dem Jahr 1963 und ist kein vollständiges Verzeichnis der Toten und Vermissten.

Gefallenenehrung  Ehrenbuch
Abb. 6 – Gefallenenehrung 1870/71 im Turmzimmer der Neuen Kapelle.
Abb. 7 – Ehrenbuch für Tote des 2. Weltkrieges im Turmzimmer der Neuen Kapelle.

Friedhof Tornesch

Friedhof Tornesch

Geschichte des Friedhofs Tornesch

Seit 1909 prägt der Tornescher Friedhof das Gemeindeleben – von der ersten kleinen Kapelle bis zu heutigen Gedenkstätten für Kriegstote und historische Grabanlagen.

Die Gemeinde Esingen – ab 1930 „Gemeinde Tornesch“ – erhielt 1909 ihren eigenen Friedhof.

Zuvor wurden die Toten aus Ahrenlohe und Esingen jahrhundertelang in Rellingen beigesetzt. Der weite Weg dorthin führte 1908 zur Abspaltung von der Kirchengemeinde Rellingen. Nach dem Bau einer kleinen Kirche in der Esinger Schule 1906 fehlte nur noch ein eigener Friedhof, der schließlich in Tornesch entstand.

Das ein Hektar große Gelände, ehemals eine Tannenkoppel des Tornescher Hofes, wurde für 4.000 Mark erworben. Nach Rodung der Bäume wurde eine Kapelle errichtet, die im Dezember 1909 durch den Ahrenloher Zimmermeister Wilhelm Hagen vollendet wurde. Sie steht bis heute am linken Eingang.

Die erste Beerdigung auf dem Tornescher Friedhof fand am 1. Dezember 1909 statt.

Das älteste erhaltene Grab befindet sich rechts vom Eingang an der alten Kapelle. Es liegt gegenüber dem anonymen Gräberfeld. Auf einer Glasplatte sind die Namen von Hinrich Riedemann (1864–1910) und seiner Frau Anna Maria Kölln, geb. Hatje, verw. Riedemann (1869–1950), verzeichnet.

Erster Totengräber des Friedhofs war der Gemeindediener Jürgen Riedemann aus Esingen. Er erhielt 100 Mark Jahreslohn zuzüglich Gebühren. 1915 übernahm Christian Krohn das Amt, da Riedemann zum Kriegsdienst eingezogen wurde. 1931 folgte Wilhelm Heitmann, Vorsitzender des TuS Esingen.

Das Amt blieb in der Familie: von 1957 bis 1986 führte Schwiegersohn Ernst-Heinrich Hagemann die Verwaltung, anschließend bis 2005 dessen Schwiegersohn Günter Brockmann.

Seit 2005 liegt die Verwaltung beim Ev.-Luth. Kirchengemeindeverband Friedhofswesen Uetersen-Tornesch, getragen von den Kirchengemeinden Uetersen Am Kloster und Tornesch.

Die kleine Backsteinkapelle wurde 1909 von Wilhelm Hagen errichtet. Sie diente bis 1952 als Aufbahrungsraum und war das einzige feste Gebäude des Friedhofs. Nach dem Bau der neuen Kapelle wurde sie als Geräteschuppen benutzt.

Bis zum Bau der großen Kapelle 1952 wurde bei Beerdigungen auf dem Tornescher Friedhof die Glocke der Esinger Schule geläutet. Sobald sich die Trauergesellschaft vom Friedhof in Bewegung setzte, gab man mit einer Fahne ein Signal in Richtung Schule. Der Kirchendiener nahm das Zeichen auf und begann mit dem Läuten.

Pflege und Anlage erfolgten durch die Kulturgemeinschaft Tornesch in Zusammenarbeit mit der Ernst Martin Groth-Stiftung, unterstützt von der Kirchengemeinde. 2023 hat der Förderverein Friedhof Tornesch die Gestaltung der Anlage übernommen. 

Da die Gefallenen des Ersten Weltkriegs meist an den Fronten beigesetzt wurden, entstand 1921 auf dem Friedhof eine Gedächtnisstätte nach einem Entwurf des Lübecker Gartenbauarchitekten Harry Maasz.

Über 80 Gefallene erhielten schlichte Gedenksteine mit Name, Todesdatum und Frontabschnitt – ohne militärischen Rang. Die Anlage wurde von einem Steinkreuz mit der Inschrift „Wer den Tod im heiligen Kampfe fand, ruht auch in fremder Erde im Vaterland“ überragt.

Nach der Erweiterung des Friedhofs ab 1947 wurde das Ehrenmal umgesetzt. Heute erinnert die Inschrift „Unseren Opfern der Weltkriege 1914–1918, 1939–1945“ an die Toten. Eine namentliche Erfassung der Kriegstoten des Zweiten Weltkriegs auf einem Granitquader erfolgte 2006,  durch eine Spende der Ernst Martin Groth-Stiftung.

Der Tornescher Friedhof wurde 1909 auf einem Teil des ehemaligen Tornescher Hofes angelegt und feierte 2009 sein hundertjähriges Bestehen.

Am Ende der Hauptachse des alten Eingangs erinnert ein Denkmal an die Gefallenen beider Weltkriege. Ein besonderer Gedenkstein ist das Bombenopfergrab für zehn Zivilisten, die im April 1945 ums Leben kamen und in einem Massengrab beigesetzt wurden. Es liegt links des Hauptweges zur großen Kapelle.

Die erste Friedhofsordnung von 1909 unterschied zwischen Reihengräbern und Erbbegräbnissen. Reihengräber wurden Gemeindegliedern für die Verwesungsfrist kostenlos überlassen, während Erbbegräbnisse verkauft wurden: 1–2 Gräber kosteten 30 Mark, 3 Gräber 60 Mark, 4 und mehr je 90 Mark. Die Ruhezeit betrug 30 Jahre.

Im ältesten Teil des Friedhofs, zwischen alter Kapelle und Kriegsdenkmal, finden sich noch große Familiengrabanlagen. Mit dem starken Bevölkerungsanstieg nach 1945 wurde der Friedhof zu klein und 1947 um drei Hektar erweitert. Der neue Teil erhielt eine Hauptachse in Richtung der 1952 erbauten Kapelle.

Denkmäler

Auf unseren Friedhöfen finden Sie verschiedene Denkmäler, die an wichtige Ereignisse und Menschen erinnern. Dazu gehören Gedenkstätten für Kriegsopfer, historische Grabmale und besondere Erinnerungsorte. Sie laden dazu ein, innezuhalten, die Geschichte unserer Gemeinde lebendig zu halten und den Verstorbenen Respekt zu erweisen.

Denkmal (Uetersen)

1919 wurde auf dem Neuen Friedhof Uetersen eine Gedenkstätte für die Gefallenen errichtet. In der Mitte steht die Inschrift „Den Helden des Weltkrieges 1914–1920 zum ewigen Gedächtnis“, flankiert von acht Stelen mit den Namen.

Denkmal (Tornesch)

1921 entstand auf dem Tornescher Friedhof eine Gedächtnisstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, entworfen von Harry Maasz. Über 80 Namen waren auf schlichten Steinen verzeichnet. Später wurde die Anlage versetzt. Heute erinnert die Inschrift „Unseren Opfern der Weltkriege 1914–1918, 1939–1945“ an beide Kriege.

Kriegsgräber (Uetersen)

Kriegsgräber

Auf halber Strecke zwischen Alter Kapelle und Ehrenmal liegt rechter Hand etwas versteckt ein kleiner Soldatenfriedhof mit 61 Gräbern. Hier wurden nicht nur deutsche Soldaten beigesetzt, sondern z.B. auch britische Soldaten, deren Flugzeuge in der Nähe abgeschossen wurden. Nach dem II. Weltkrieg kam es hier zu Ausbettungen. Hier existieren auch zwei Gräber von unbekannten russischen Kriegsgefangenen. Weitergehende Informationen: HIER

Weiter nördlich schließen sich 37 Gräber von Zwangsarbeitern, ihren Kindern und von Vertriebenen an. Die Zwangsarbeiter waren bei Uetersener Firmen beschäftigt.

Bombenopfergrab (Tornesch)

Ein Gedenkstein erinnert an zehn Zivilisten, die im April 1945 ums Leben kamen und in einem Massengrab beigesetzt wurden. Das Grab liegt links des Hauptweges zur großen Kapelle.

Grabsteinwall (Tornesch)

2009 wurde hinter der alten Kapelle ein Wall mit Grabsteinen (Lapidarium) errichtet, deren Ruhezeit abgelaufen war. Ausgewählt wurden Steine mit besonderem historischen oder persönlichen Bezug. Pflege und Anlage übernehmen die Kulturgemeinschaft Tornesch und die Ernst Martin Groth-Stiftung.

Gedenkstein (Uetersen)

Bei den Gräbern von Zwangsarbeitern steht ein Gedenkstein für „27 Sowjet-Bürger, die in Gefangenschaft der Faschisten in 1941-1945 starben“. Er erinnert an die größte Gruppe ausländischer Toter des II. Weltkrieges. Er wurde 1965 oder später in Auftrag gegeben.

Weitergehende Informationen: HIER

Gedenkstein (Uetersen)

Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus (Uetersen): Zwischen Soldaten- und Zwangsarbeitergräbern befindet sich ein Gedenkstein für drei Opfer des Nationalsozialismus aus Uetersen: Er erinnert an Johann Britten (1904-1945), Arthur Sorg (1901-1937) und Wilhelm Vollstedt (1888-1942); alle drei sind in den sog. Offenborn-Prozessen verurteilt worden. 2012 wurden für sie „Stolpersteine“ an ihrer letzten frei gewählten Wohnadresse verlegt.

Weitergehende Informationen: HIER

Gedenktafel (Uetersen)

Gedenktafel Uetersen

Gedenktafeln im Turm der Neuen Kapelle (Uetersen): Im Turm der Neuen Kapelle befindet sich neben Gedenktafeln für Tote des Deutsch-Dänischen Krieges 1848-1850 und für Kriegstote des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 ein Ehrenbuch für die Gefallenen und Vermissten des II. Weltkrieges. Hier gibt es auch eine Ehrung der Freiwilligen Feuerwehr.

Grabarten

Unsere Friedhöfe bieten verschiedene Grabarten an, die individuelle Möglichkeiten der Bestattung und Erinnerung eröffnen. Jede Grabart hat ihre eigenen Besonderheiten und bietet Raum für persönliche Wünsche und Vorstellungen.

Gern beraten wir Sie persönlich zu den unterschiedlichen Optionen und unterstützen Sie dabei, die passende Grabart für Ihre Bedürfnisse zu finden. Sprechen Sie uns einfach an oder kontaktieren Sie uns – wir helfen Ihnen gerne weiter.

Wahlgräber

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Wahlgräber

für Sargbestattungen und Urnenbeisetzungen mit einer oder mehreren Grabbreiten; das Nutzungsrecht kann verlängert werden. Die Pflege kann der Nutzungsberechtigte selbst vornehmen oder er beauftragt damit eine zugelassene Friedhofsgärtnerei. Verfügbar in Uetersen und Tornesch und verlängerbar.

Wahlgräber in besonderer Lage

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Wahlgräber in besonderer Lage

sind ebenfalls für Sargbestattungen und Urnenbeisetzungen. Sie unterscheiden sich von normalen Wahlgräbern durch ihre Lage z.B. in Nischen. Verfügbar in Uetersen und verlängerbar.

Rasensarggräber

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Rasensarggräber

für Sargbestattungen und Urnenbeisetzungen mit einer oder mehreren Grabbreiten. Die Grabfläche wird mit Rasen eingesät; eine kleine Beetfläche am Kopfende des Grabes kann auf Wunsch für Wechselbepflanzung frei bleiben. Verfügbar in Uetersen und Tornesch und verlängerbar.

Urnengräber

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Urnengräber

für die Beisetzung von bis zu zwei oder vier Urnen; sie können individuell gestaltet werden. Verfügbar in Uetersen und Tornesch und verlängerbar.

Rasenurnengräber

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Rasenurnengräber

für die Beisetzung von bis zu zwei Urnen; eine Grabsteinplatte ist nicht zwingend vorgeschrieben; die meisten Rasenurnengräber sind um Bäume herum angeordnet. Verfügbar in Uetersen und Tornesch und verlängerbar.

Urnenrosengräber

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Urnenrosengräber

für die Beisetzung von bis zu zwei Urnen; der mit der Entrichtung der Grabnutzungsgebühr erworbene Grabstein muss beschriftet werden und auf der Grabstätte verbleiben; das Nutzungsrecht wird mit einer zweiten Beisetzung verlängert; die gärtnerische Gestaltung und Pflege erfolgt durch den Friedhofsträger. Verfügbar in Uetersen und Tornesch.

Urnenstele

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Urnenfach / Urnenstele

Im Urnenfach einer Urnenstele (Kolumbarium) können bis zu zwei Urnen beigesetzt werden. Das Nutzungsrecht wird mit einer optinalen zweiten Beisetzung verlängert. Die gärtnerische Gestaltung und Pflege der Anlage erfolgt durch den Friedhofsträger. Verfügbar in Uetersen.

Naturnahe Bestattung

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Naturnahe Bestattung

Bei Urnengräbern als „naturnahe Bestattung“ findet die Bestattung der Urne nicht an einem bestimmten Baum, sondern im Areal des Baumbestandes statt. Hier kann ausschließlich eine Urne beigesetzt werden. Die Namen der Verstorbenen können auf einem kleinen Schild am vorhandenen Stein angebracht werden. Näheres regeln die Gestaltungsvorschriften. Verfügbar in Uetersen.

Urnengräber im Staudenfeld

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Urnengräber im Staudenfeld

Die Urnengräber im Staudenfeld befinden sich in einer Gemeinschaftsanlage; hier kann ausschließlich eine Urne beigesetzt werden. Es besteht die Möglichkeit, eine vorhandene Namenstafel an dem alten Grabmal zu beschriften. Näheres regeln die Gestaltungsvorschriften. Die gärtnerische Gestaltung und Pflege der Anlage erfolgt durch den Friedhofsträger. Verfügbar in Uetersen.

Anonyme Urnengräber

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Anonyme Urnengräber

Anonyme Urnengräber befinden sich ebenfalls in einer Gemeinschaftsanlage; hier kann ausschließlich eine Urne beigesetzt werden; die gärtnerische Anlage und Pflege erfolgt durch den Friedhofsträger.

Urnen-Gemeinschafts-anlage

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Urnen-Gemeinschaftsanlage

Die Urnengemeinschaftsanlage eine noch recht junge Grabstättenform. Die Pflege der Grabstätte wird von der zugelassenen Friedhofsgärtnerei „Blumenhaus Brockmann“ ausgeführt. Hier wird zusätzlich ein Dauergrabpflegevertrag für die Ruhefrist abgeschlossen. Eine partnerschaftliche Beisetzung ist hier möglich. Verfügbar in Tornesch.

Grabpflege

Die Grabstätte ist ein Ort, an dem man seiner Verstorbenen gedenken kann. Ein friedlicher und ruhiger Ort, an dem wir in unserer Trauer und unserem Gedenken verweilen möchten. Dabei unterstützt eine Grabgestaltung, die das Wesen des Verstorbenen und unser Gedenken an diesen Menschen wiederspiegelt.

Nicht immer findet sich die Möglichkeit, die räumliche Nähe, die Zeit oder die Fähigkeit, dies selbst zu tun. Die Grabpflege in professionelle Hände zu geben ist dann eine gute Lösung, die Ihnen frei von Belastung Muße schenkt, sich nur auf die Verbundenheit mit dem Verstorbenen zu konzentrieren.

Unsere Gärtner unterstützen Sie dabei mit jahrzehntelanger Erfahrung und größtem Anspruch. Sprechen Sie uns an und wir beraten Sie gerne und finden das für Ihre Vorstellungen und Bedürfnisse passende Angebot.

Unsere gewerblichen Leistungen im Bereich der Grabpflege geben Ihnen Sicherheit und Entlastung. Die Grabpflege in professionelle Hände zu legen, bedeutet, mehr Zeit und Ruhe für das Wesentliche zu gewinnen – für die Erinnerung und Verbundenheit zu dem Verstorbenen.

Mit unserer Erfahrung und unserem hohen Qualitätsanspruch sorgen wir für eine würdevolle und gepflegte Grabstätte. Das Gärtnerhandwerk ist dabei ein zentraler Bestandteil unserer jahrhundertealten Friedhofstradition.

Satzungen und Vorschriften

Hier finden Sie alle wichtigen Satzungen und Vorschriften der Friedhöfe in Uetersen und Tornesch. Dazu gehören unter anderem die Friedhofssatzungen, die Gebührenordnungen sowie die Gestaltungsvorschriften. Alle Dokumente stehen Ihnen als PDF zum Download zur Verfügung.

Friedhof Uetersen

Wer wir sind

Organe und Mitglieder

Organe und Mitglieder des Ev.-Luth. Kirchengemeindeverbandes Friedhofswesen Uetersen-Tornesch

Der Ev.-Luth. Kirchengemeindeverband (KGV) Friedhofswesen Uetersen-Tornesch wurde aufgrund eines öffentlich-rechtlichen Vertrages vom 7. Februar 2005 durch die Ev.-Luth. Kirchengemeinden Uetersen-Am Kloster und Tornesch errichtet; die Verbandssatzung ist am 1. April 2005 in Kraft getreten. Herr Torben Brockmann ist seit Juni 2024 als Friedhofsverwalter aktiv. 

Organe des KGV Friedhofswesen Uetersen-Tornesch:

  • Verbandsversammlung: fünf Mitglieder,
    davon drei aus Uetersen und zwei aus Tornesch

  • Verbandsvorstand: drei Mitglieder,
    davon zwei aus Uetersen und ein aus Tornesch

Mitglieder der Verbandsversammlung:

  • Renate Paelchen

  • Pin. Daniela Stieglitz

  • Erhard Vogt (Vorsitzender) (aus Uetersen)

  • P. Henning Matthiesen (stellv. Vors.)

  • Michaela Sander (aus Tornesch)

Mitglieder des Verbandsvorstandes:

  • Renate Paelchen

  • Erhard Vogt (Vorsitzender) (aus Uetersen)

  • P. Henning Matthiesen (stellv. Vors.) (aus Tornesch)

Kontakt

Ev.-Luth. Kirchengemeindeverband Friedhofswesen Uetersen – Tornesch

Friedhofstr. 29 ∙ 25436 Uetersen

Friedhofsverwalter: Torben Brockmann

Friedhofsverwaltung Uetersen

Friedhofstr. 29 ∙ 25436 Uetersen

Tel.: 04122 2414
Fax: 04122 489804

E-Mail:
info@friedhof-uetersen.de

Ansprechpartnerin: Martina Vogt

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9:00 – 13:00 Uhr

Friedhofsbüro Tornesch

Friedensallee 14 ∙ 25436 Tornesch

Tel.: 04122 52123

E-Mail:
info@friedhof-tornesch.de

Ansprechpartnerin: Lea Planitz

Öffnungszeiten:
Dienstag & Freitag: 9:00 – 12:00 Uhr

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